Wandern auf dem Steinfeld Weg.
Wanderweg im Bayerischen Wald.
Wanderwege in Bayern.

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Wandern Bayrischer Wald Festes Schuhwerk und ein Wanderstock sind angebracht.
Gehzeit ca 3 bis 4 Stunden.
Länge ca. 10 km
Einkehrmöglichkeit entlang des Weges:
In Wolfersreut nach 3,7 km: Cafe Restaurant „Monika“, in Ringelai Hotel Gross und Hotel „Wolfsteiner Ohe“


Der Wanderweg vermittelt zunächst einen Eindruck von der Buchberger Leite, führt dann steil nach oben nach Bucheck, durch schöne Wälder Richtung Wolfersreut (mit Einkehrmöglichkeit), dann recht reizvoll auf Flurbereinigungs- und Waldwegen auf einem Waldrücken nach Wasching, von dort in den „tiefen Wald“ zum Adelsberger Bach, über diesen und durch – eine fast etwas verwunschen wirkende - Landschaft zurück nach Wasching und letztlich über Teerstraße zurück nach Ringelai. Der Weg ist im allgemeinen gut zu begehen und leicht; nur der Aufstieg nach Bucheck ist etwas steil und bei Regen schlüpfrig.

Die Wanderung ist geprägt durch vielfältige Landschaftseindrücke. Der sehr schöne Teil von und nach Wasching (2,3 km) kann natürlich auch isoliert als Spaziergang begangen werden.

Km 0 Von Ringelai in Richtung Freyung. Bei der Tankstelle nach links (Markierung). Noch im Ortsbereich von Ringelai ist die Triftsperre sehenswert (Brücke nach 500 m; Schautafel am anderen Ufer). Sie bleiben aber am orographisch rechten Oheufer (auf der Teerstraße). 150 m weiter links ein Wildgatter, rechts in der Ohe eine Bademöglichkeit auch für Kinder (falls das Wasser nicht zu kalt ist). Nach den letzten Häusern verlassen Sie die Teerstraße (Markierung) und betreten - geradeaus weiter - einen Fichtenwald. Durch diesen am Oheufer entlang und über den Kanal. Alsbald nach dem Kanal 

Km 1,5 auf einer kleinen Lichtung nach links (Markierung; das ist zugleich der Rückweg des Wanderwegs von der Buchberger Leite) zunächst über einen zugewachsenen Weg mäßig, später steil durch den Hochwald bergauf (mühsamstes Stück, das bei feuchtem Wetter glitschig sein kann). Der Weg wird flacher, der Wald tritt zurück, und nach einer Bodenwelle ist 

Km 2,7 das erste Gehöft von Bucheck erreicht. Vor diesem ersten Gehöft oder besser durch dieses hindurch (Markierung; hier trennt sich der Wanderweg (6) vom Rückweg (1) von der Buchberger Leite) über einen Feldweg nach Nordwesten. In der Wiese rechts ist eine Steinauftürmung zu sehen, die erahnen läßt, wieviel Mühe die Rodung hier gekostet hat. Der Feldweg selbst fällt im Frühsommer durch seine Vielfalt an Blumen auf. Anschließend durch lichten Hochwald weiter und letztlich zur Kreisstraße FRG 34 (Links Ringelai - Rechts Hohenau; kürzeste Verbindung zum Nationalpark).
Auf der Kreisstraße nach links (bergab) nach

Km 4,0 Wolfersreut. Hier lädt eine Gaststätte zur Brotzeit ein. Sollten Sie im Biergarten (mit Kinderspielplatz) etwas zu lange verweilt haben oder sonst abgeschlafft sein: Von Wolfersreut führt eine Gemeindestraße unmittelbar nach Ringelai zurück. Allerdings sollten Sie den wunderschönen Teil der Wanderung nach und um Wasching nicht versäumen! Nach Wolfersreut rechts ab auf einen Flurbereinigungsweg, der Sie, zunächst mäßig und stetig steigend, durch Wiesen und Lichtungen höher bringt mit einer Ruhebank, mit herrlicher Aussicht ins SCHMALZDOBL-TAL, auf den gegenüberliegenden Bergrücken, mit der Hoistorischen KELTENSIEDLUNG „Gabreta“. Wenige Schritte weiter führt der Wanderweg auf einem geharkten „Jäger-Pirschweg“, durch die Wildkammer von Wasching, beginnend an einen Steinwall einer Behausung aus längst vergangenen Zeiten.

Km 6,0 Wasching.
Wasching ist das nördlichste echte „-ing – Dorf“ des Landkreises. Unter „-ing – Dörfern“ bezeichnet man die Dörfer der Erstbesiedelung, die hier wohl zu Beginn des 11. Jahrhunderts eingesetzt hat. Hier ist auch noch die typische Flurgliederung der Dreifelderwirtschaft in „Unter Feld“, „Außer Feld“ und „Hoch Feld“ sowie die „Reithen“ (Rodung) erkennbar, was natürlich heute keine Rolle mehr spielt. Es gibt hier auch einige Bauernhöfe mit alter Bausubstanz, z. B. den Schroi – Hof, den die Dorfgemeinschaft als Denkmal erhält (An der Kreisstraße; ein Blick darauf – man kommt auf dem Rückweg direkt daran vorbei - lohnt; siehe auch Bild).

Nach der Einmündung in eine Teerstraße diese nach rechts ca. 40 m bergauf, kurz vor dem Weiler „Hackl“ (rechts oben am Hang idyllisch gelegen) schräg nach links (von jetzt an keine nennenswerten Steigungen mehr) und fast eben auf dem Feldweg weiter. Beim Blick nach links sehen Sie auf 2/3 der Höhe des bewaldeten Gegenhangs eine Felsgruppe mit Kreuz. Dies ist der Geistliche Stein.

Der Geistliche Stein ist ein guter Aussichtspunkt. Früher wurden bevorzugt in diesem Gebiet Fallen für die Bärenjagd aufgestellt, der sowohl die Fürstbischöfe von Passau als auch die Bayerischen Herzöge gerne nachgingen. Deswegen war dort auch der Grenzverlauf zwischen Bayern und dem Hochstift lange umstritten.

Bevor der Weg in den Wald hinein führt, lädt eine Sitzgruppe zum Verweilen ein. Der Waldweg führt eben auf den Bachgrund des Adelsberger Baches zu, der auf einem Steg überquert wird. Anschließend geht es auf der anderen Bachseite zunächst durch Wald, dann durch Wiesen zu einem Bauernhof und auf der Teerstraße zurück nach

Km 8,5 Wasching. Gleich links liegt der „Schroi – Hof“. Von Wasching auf der Fahrstraße nach...

Wanderkarte


Auszug aus der Bildergalerie zum Wanderweg "Steinfeldweg":

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Die gesamte Bildergalerie zu den Wanderwegen finden Sie hier: Bilder Wanderwege


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